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FAIR WEAR

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Die Fair Wear Foundation ist kein separates Siegel, das einzelne Produkte zertifiziert (wie zum Beispiel GOTS oder Fair Trade), sondern eine Multi-Stakeholder-Initivative (also ein Zusammenschluss von Unternehmen, Nicht-Regierungs-Organisationen und Gewerkschaftern).

Die Fair Wear Foundation prüft in unabhängigen und nicht angekündigten Audits, ob soziale Kriterien basierend auf den ILO-Kernarbeitsnormen in der Produktion eingehalten werden.

Die ILO-Kernarbeitsnormen sind:

  • Zwangs- und Kinderarbeit und Diskrimierung sind verboten. Der Arbeitsplatz darf frei gewählt werden.

  • Die Mitarbeiter*innen müssen ein Mitspracherecht im Unternehmen wahrnehmen können. (Versammlungsfreiheit, das Recht auf einen Betriebsrat, das Recht auf Tarifverhandlungen)

  • Ausreichende Gesundheits- und Sicherheitsvorkehrungen am Arbeitsplatz sind vorhanden.

  • Die Löhne müssen mindestens auf dem Mindestlohn-Niveau liegen – dieselbe rechtliche Orientierung liegt bei den Arbeitszeiten vor. Die Löhne müssen weiterhin existenzsichernd sein, d.h. ein menschenwürdiges Leben für den/die Arbeitnehmer*in und seine/ihre Familie garantieren können.

  • Angestellte dürfen wöchentlich nicht mehr als 12 Überstunden leisten.

  • Das Arbeitsverhältnis beruht auf einem rechtssicheren Arbeitsvertrag.

Unternehmen, die Mitglied der FWF sind, verpflichten sich, ihren Betrieb innerhalb von drei Jahren auf die Kriterien des FWF umzustellen und müssen in Jahresberichten ihre Fortschritte sowie eine Liste der Zulieferer offenlegen.

"Es stehen allein soziale Kriterien während der Konfektion im Fokus wie die Umsetzung der ILO-Kernarbeitsnormen und existenzsichernde Löhne. Dazu werden Schulungen für Management und Arbeiter_innen durchgeführt, lokale Audit-Teams ausgebildet, und unabhängige lokale Beschwer-destellen für Arbeiter_innen eingerichtet." - FEMNET e.V.

Weitere Informationen gibt es hier.